Heilpraktikerschule Josef Angerer

 

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Wir danken allen Ausstellern und Besuchern ganz herzlich
für Ihre Teilnahme an unserer Herbsttagung
und freuen uns auf ein Wiedersehen auf einer unserer nächsten Tagungen.
 

Unsere Tagungen


Die Münchner Tagungen für Naturheilkunde sind die ältesten und traditionsreichsten Veranstaltungen für Naturheilkunde, alternative und komplementäre Medizin. Sie sind Anziehungspunkt für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker aus ganz Deutschland und naturheilkundliche Therapeuten der europäischen Nachbarländer.
Unser Konzept „Klasse statt Masse“ hat sich bestens bewährt und ist zum Markenzeichen einer qualitätsorientierten Fachtagung geworden:

  • Praxisorientierte Workshops mit begrenzter Teilnehmerzahl, um intensives und individuelles Training zu gewährleisten
  • Hochkarätige Fachvorträge, die das jeweilige Tagungsthema unter verschiedenen Aspekten betrachten und damit eine differenzierte Betrachtungsweise erschließen
  • Keine Parallelvorträge, so dass alle Angebote wahrgenommen werden können
  • Persönlicher Erfahrungsaustausch unter Kolleginnen und Kollegen

Begleitet werden unsere Tagungen von einer großen Ausstellung der biologisch-pharmazeutischen Industrie und medizintechnischen Hersteller. An deren Ständen können sich die Teilnehmer zu Arzneimitteln und Medizinprodukten fachlich beraten lassen sowie altbewährte und neue Medikationen kennenlernen.

 

Eröffnungsrede zur 87. Tagung für Naturheilkunde November 2018 von Wolfgang Hegge,
1. Vorsitzender des Heilpraktikerverband Bayern.

Wolfgang Hegge

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, Es vergeht ja kaum ein Monat, in dem in der Öffentlichkeit nicht über unseren Berufstand oder naturheilkundliche Therapieverfahren berichtet wird.
Berichtet, in einer Form, die zumeist, jedwede Sachlichkeit und fundierte Kenntnisse über unseren Beruf und naturheilkundliche Therapieverfahren vermissen lässt.

Schlagzeilen wie folgende:
• Heilpraktiker in der Kritik: "Den gegenwärtigen Irrsinn nicht länger hinnehmen" (Spiegel 21.08.2017) und
• So gefährlich sind Heilpraktiker in Deutschland (Stern 01.05.2017) oder
• Die Macht der Heiler
• Mit der Schlagzeile: Gesundheit, das Geschäft mit esoterischen Therapien wie der Homöopathie boomt. Und weiter - Gutgläubige Patienten werden dabei mit falschen Hoffnungen geködert, nachweislich wirksame Behandlungen bleiben ungenutzt. Krankenkassen übernehmen für manchen Hokuspokus sogar die Kosten. (Spiegel 28.08.2018)

Hegge

Solche Schlagzeilen auf den Frontseiten bekannter Magazine, nehmen Einfluss auf das Bild des Heilpraktikers in der Öffentlichkeit und verbreiten möglicherweise Unsicherheit bei Menschen, die in naturheilkundlicher Behandlung sind oder diese für sich in Betracht ziehen.

Die Häufigkeit und Vehemenz solcher oder ähnlicher Artikel wirft die Frage auf, welche Absichten und Ziele die Autoren damit verfolgen.
Ohne sie letztlich beantworten zu können, ist es mir fraglich, inwieweit sie der Aufklärung und Information der Menschen über die Naturheilkunde und uns Heilpraktiker dienen sollen - oder ganz andere Ziele verfolgen!
Auch wenn in einigen Fällen die Versuchung groß sein mag, auf ähnliche Weise populistisch und öffentlichkeitswirksam die Defizite der Schulmedizin anzuprangern, und über Fehlverhalten einzelner Ärzte in der Behandlung ihrer Patienten herzuziehen, wäre das weder zielführend, noch der Stil des Heilpraktikerverband Bayern.
Das war er in der Vergangenheit nicht und wird es auch unter meinem Vorsitz nicht werden.
Vielen Kolleginnen und Kollegen mögen die Worte des früheren Landtagspräsidenten von Franz Heubl, noch in Erinnerung sein, der auf unsere Tagung sagte: „Ich kenne keinen Berufsstand der so leise ist wie ihrer.“
Ja, wir sollten lauter werden, aber nicht in der Kritik gegenüber anderen Berufsgruppen sondern sachlich fundiert in der Darstellung dessen, was die Naturheilkunde und unser Berufsstand leistet.

Trotz der zahllosen Unterstellungen und oftmals haltlosen Behauptungen in der Kritik, sollten wir uns aber auch mit wiederkehrenden Vorwürfen auseinandersetzen.

Da möchte ich die angeblich fehlende Wirksamkeit unserer Heilverfahren und die ungeregelte Ausbildung zu unserem Beruf nennen.
Gestatten Sie mir diese Themen aufzugreifen, um einige Gedankenanstöße hierzu in den Raum zu stellen.
In Bezug auf die viel diskutierten fehlenden Wirksamkeitsnachweise naturheilkundlicher Therapieverfahren, hat Professor Dr. Franz Porzsolt, Leiter am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universität Ulm den Satz: „Absence of evidence does not constitute evidence of absence“ sehr anschaulich mit seiner Schwammerl–Regel erklärt. Ich darf zitieren: „Wenn wir in den Wald ziehen, um Schwammerl zu suchen, aber keine finden, beweist das nicht, dass es keine Schwammerl gibt.“
Übertragen auf die Wirksamkeit unserer Verfahren bedeutet dies:
Wenn durch die Methodik der Evidenz basierten Medizin, sich die Wirkung und Wirksamkeit naturheilkundlicher Verfahren nicht oder nur begrenzt nachweisen lassen, sollte man nicht den Schluss daraus ziehen, dass sie beides nicht besitzen.
Ebenso sind Verfahren, denen nach Methoden der Evidenz basierten Medizin eine Wirkung nachgewiesen ist, kein Garant für eine Wirksamkeit im Einzelfall.
Warum? -
Weil hier, meines Erachtens nach, wissenschaftlicher Nachweis auf die Individualität des Menschen trifft!
Und der Mensch in seiner Individualität Evidenz basiert nicht greifbar ist!
Denn hinter jeder Krankheitssymptomatik steht immer der Mensch mit seiner ganz eigenen Konstitution, Disposition und Diathese, seinem gegenwärtigen Maß an Lebenskraft und seiner Einbindung in sein soziales Umfeld.
Den erkrankten Menschen in seinem individuellen Prozess zu verstehen, ihn zu begleiten und zu behandeln ist seit alters her der Ansatz und das Bestreben in der Naturheilkunde.
Sowohl die östlichen, als auch die westlichen Erkenntnismodelle der Naturheilkunde tragen das Wissen in sich, den Menschen in seiner Gesamtheit zu betrachten.

Neben dem Erkenntnismodell sind aber die naturheilkundlichen Diagnoseverfahren wie beispielsweise
der Augen-, Puls- und Zungendiagnose von ebenso großer Bedeutung, da sie wichtige Hinweise geben können auf den Zustand der Lebenskraft, der Konstitution, Disposition und der Diathese des Menschen. Sie ergänzen die heute gängigen Diagnoseverfahren der modernen wissenschaftlichen Medizin.
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
auch in der Naturheilkunde gilt, je umfassender und präziser die Diagnose, umso gezielter und effektiver die Therapie.
Wir sollten daher das Anbieten von naturheilkundlichen Verfahren nicht automatisch gleichsetzen mit einer traditionellen naturheilkundlichen Behandlung, welche auf der Grundlage naturheilkundlichen Denkens und Diagnostik basiert, ebenso nicht mit deren Wirkung und Wirksamkeit.
In gleicher Weise ist es für mich kaum vorstellbar, dass eine fundierte naturheilkundliche Behandlung bei einem Patientenkontakt von durchschnittlich 7-8 Minuten möglich sein soll.
Wenn ich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Naturheilkunde lese, ich zitiere:
“ das evidenzbasierte Inhalte der Naturheilkunde und Komplementärmedizin systematisch in die Leitlinien der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften eingebracht werden sollen“ Zitat ende
und deren Leitung und Mitglieder ausschließlich Ärzte bzw. Biologen, Psychologen, Pharmazeuten oder Zahnmediziner sind, frage ich mich mit Blick in die Zukunft: „wieviel Naturheilkunde mag denn da noch drinnen sein, wo dann Naturheilkunde draufsteht?“

Verehrte Gäste, liebe Kolleginnen und Kollegen,
Die Naturheilkunde sollte auch in Zukunft vorrangig ihre Heimat im Beruf des Heilpraktikers haben. Dort war und ist sie in besten Händen und soll es auch in Zukunft sein.
Von entscheidender Bedeutung für den Schutz und das Wohl des Patienten ist allerdings, dass das naturheilkundliche Denken, die Kunst der Diagnostik und die Anwendung der Therapieverfahren fundiert erlernt wird.
Ein solch fundiertes Erlernen ermöglicht der Heilpraktikerverband Bayern als Träger der Berufsfachschule für Naturheilweisen, Josef Angerer.
Seit Gründung der Schule im Jahre 1939 und nach Wiedereröffnung im Jahre 1950 stand die hochwertige Ausbildung zum Heilpraktikerberuf stets im Mittelpunkt.
Heute ist die Josef Angerer Schule die älteste Heilpraktikerschule und die einzige, staatlich als Berufsfachschule für Naturheilweisen zugelassene Ausbildungsstätte.
Das 3jährige Ausbildungskonzept mit insgesamt ca. 3000 Unterrichtsstunden umfasst nicht nur die umfangreichen medizinischen Grundlagenfächer, sondern lehrt den Studierenden auch naturheilkundliche Denkmodelle, Diagnose- und Therapieverfahren.
Ein weiteres Merkmal unserer Schule ist, die praktische Ausbildung. Das praktische Üben und Lernen in Kleingruppen wie auch das schuleigene Lehrambulatorium, in welchem die Schüler unter Leitung erfahrener Kollegen mit Patienten arbeiten, bereiten den Studierenden auf die spätere Praxistätigkeit vor.

Insbesondere durch die Neuerung der Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikeranwärterinnen und Heilpraktikeranwärtern, die seit März 2018 in Kraft getreten sind, und den praktischen Anteil der Überprüfung verbindlich verankert haben, sehen wir uns in unserem seit langem bestehenden Ausbildungskonzept unserer Schule bestätigt.
Der Verband ist darüber hinaus Träger der Heilpraktiker Akademie Bayern, welche den Kolleginnen und Kollegen umfangreiche, transparente und hochwertige Fortbildungsmöglichkeiten in unserer Landeshauptstadt bietet.
Für Fort- und Weiterbildung vor Ort, bietet der Heilpraktikerverband zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen flächendeckend in 7 Bezirken für seine Mitglieder kostenfrei an.
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
als ältester und regional größter Berufsverband für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, ohne sektorale Einschränkung, werden wir uns auch zukünftig für die Bewahrung und Weitergabe des großen Spektrums naturheilkundlichen Wissens und der Erfahrungsheilkunde einsetzten ebenso wie für die Förderung und den Erhalt unseres Berufsstandes und den Heilpraktiker als freien Heilberuf.
Wenn wir geschichtlich den Blick zurückwenden zeigt sich die tiefe Verwurzelung der Naturheilkunde in Bayern.
In der Doktorarbeit von Frau Sabine Ludyga von 2004 über die Geschichte der Naturheilkunde in Bayern im 19. Jahrhundert ist nachzulesen, wie zunächst Laien sich in Bayern der Naturheilkunde zuwandten, sich zunehmend organisierten und bereits 1832 den ersten hydropathischen Verein gründeten.
Im Laufe der Geschichte konnte sich Bayern zu einer wichtigen Heimat der Naturheilkunde entwickeln.
Die heutige Diskussion fehlender Wirksamkeitsnachweise unserer Verfahren, wie auch das Thema der ungeregelten Ausbildung sind umfassend und komplex und insbesondere die Ausbildung ein Thema, welches eine intensive Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Verbänden erfordert.
Sehr geehrte Vertreter der aus der Politik,
Ich möchte mich im Namen des Heilpraktikerverband Bayern bedanken für die Zusammenarbeit in den gesundheitspolitischen Gremien in denen wir vertreten sind und freue mich auf die bereits geplanten persönlichen Gespräche mit Ihnen.
Auch zukünftig werden wir gerne unsere Erfahrung und Kompetenz in berufspolitischen Fragen einbringen und bei Bedarf Aufklärungsarbeit leisten.

Zu guter Letzt wäre mein Anliegen an die Sie:
Dass Sie die Arbeit die wir im Heilpraktikerverband Bayern mit unserer hochwertigen Aus- und Fortbildungskonzepten im Sinne des Patientenschutzes leisten, und auch in andere Landesverbänden des Fachverband Deutscher Heilpraktiker geleistet wird, wahrnehmen, wertschätzen und mit in die politische Ebene weitertragen und bei berufspolitischen Entscheidungen bedenken.

Es mag bestimmt des öfter nicht leicht sein, im Dschungel der unterschiedlichen Ausbildungsangebote zu unserem Beruf die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber dennoch würden man unserem Berufstand und den Kolleginnen und Kollegen, die täglich in ihren Praxen naturheilkundlich und kompetent Patienten begleiten nicht entsprechen, wenn man im Stil der öffentlichen Medienlandschaft von Einzelfällen auf die Gesamtheit des Berufstandes und die naturheilkundlichen Diagnose - und Therapieverfahren schließen würde.
In diesem Sinne bedanke ich mich für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit - herzlichen Dank.

Bericht zur 87. Tagung für Naturheilkunde im November 2018
„Burnout & Co. - Ursachen, Prävention und Therapie aus dem Blickwinkel der Naturheilkunde“

„Was macht eine erfolgreiche Tagung aus?“
Die Tagungen des Heilpraktikerverband Bayern haben mehrere Aufgaben. Die wichtigste – und das ist auch der Grund, warum zwei Tagungen im Jahr stattfinden, ist die Fort- und Weiterbildung. Für uns als Fachfortbildung bedeutet dies, interessante Themen für die Workshops und Vorträge zu finden, die auch erfahrenen Kollegen neue Impulse und neues Wissen vermitteln und gleichzeitig jungen Kollegen weiterhelfen. Weiter ist unserer Herbsttagung eine wichtige Veranstaltung für uns, um den Kontakt mit den Vertretern der Landespolitik zu pflegen, welche auch in diesem Jahr zahlreich vertreten waren.

Die Tagung begann am Freitag mit verschiedenen Workshops in den Räumlichkeiten der Josef Angerer Schule.
Die Workshops waren auch in diesem Jahr durchwegs sehr gut und das Feedback eines Teilnehmers: „Ich konnte mich kaum entscheiden, welchen Workshop ich wählen soll“ ist uns ein großes Lob, sagt es doch aus, dass die Themen und der Referenten auch in diesem Jahr wieder gelungen ausgewählt wurden.

Mit drei Workshops am Vormittag wurde unser Tagungswochenende eröffnet.

Die Themen „Viszerale Osteopathie bei Erschöpfungszuständen von Nieren und Nebennieren“, „Der Einsatz von Nosoden bei chronischen Erschöpfungszuständen und „ Bewährte Therapiekonzete für Schilddrüse, Nebenniere & Co.“ spiegelten bereits das weite Spektrum der Themenwahl wieder.
Nach einer Mittagspause wurden die Teilnehmer zu weiteren Workshops geladen. „Bremsen lösen – manuelle Therapien bei Burnout“, „Der Einsatz von Mikronährstoffen bei Erschöpfung“ und „Phytotherapeutische und spayrische Rezepturen bei Stresssymptomen“ waren die Themenschwerpunkte.
Ausführlich wurde abends die Labordiagnostik dargestellt: „Burnout, Depression, Schlafstörungen und Co. - Labordiagnostik und Therapiekonzepte.“ Und was nie fehlen darf und immer gut besucht ist, ist die „ GebüH – Abrechnung sachgerecht, professionell und problemlos.“
So konnten die Teilnehmer bereits am Freitag viele diagnostische und therapeutische Konzepte aus einem breiten Spektrum der Naturheilkunde aufnehmen.

Am Samstag folgte die Eröffnung unsere Herbsttagung im Hilton am Tucherpark durch den Vorstand des
Heilpraktikerverband Bayern Wolfgang Hegge und Maria Thalhammer-Bauer.

Ein weiteres Mal begleitete Frau Renke mit der Harfe und diesmal gemeinsam mit Frau Behr mit der Flöte musikalisch die Eröffnung.
Die Klänge der Musik griffen das Tagungsthema musikalisch auf und schufen ein angenehmes Ambiente für die Begrüßung unserer Ehrengäste, der darauffolgenden berufspolitischen Ansprache von Herrn Hegge, den Grußworten der geladenen Politiker und dem Grußwort von Frau Hilpert–Mühlig, der Präsidentin des Fachverband Deutscher Heilpraktiker.

Im Anschluss an die Begrüßung unserer Gäste wandte sich Herr Hegge mit seiner berufspolitischen Ansprache an die Anwesenden, und schloss diese mit einem Anliegen an die Ehrengäste aus der Politik.

Es folgten nun die Grußworte der politischen Ehrengäste, Herr Peter Steiert vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, Herr Bernhard Seidenath von der CSU, Frau Christina Haubrich vom Bündnis 90/ Die Grünen und Frau Susann Enders von den Freien Wählern. Zum Abschluss der Eröffnung sprach Frau Hilpert–Mühlig ihr Grußwort in welchem Sie bundespolitische Themen unseres Berufstandes aufgriff.

Im Anschluss an die Eröffnung lud der Heilpraktikerverband Bayern Ehrengäste zum Empfang, während die Vorträge im großen Vortragssaal begannen.
Mit dem ersten Vortrag „Er-schöpfung wählen – Verständnis und Therapie von Erschöpfung“ wurde in das Tagungsthema gekonnt eingeführt.
Unser traditioneller „Augendiagnose“vortrag: „Augendiagsnostische Hinweiszeichen- Erschöpfung und Asthenie“ führte von der Diagnostik dann zur Therapie mit Vortrag drei: „Spagyrische Therapiekonzepte bei Burnout, Stress und nervlicher Erschöpfung“.
Der Vortrag vier „Tatort Zelle – wo Burnout wirklich stattfindet“ und der Vortrag fünf „Behandlungskonzepte der Traditionellen Europäischen Heilkunde (TEH) bei Erschöpfung und Burnout“ zeigten recht unterschiedliche Diagnose und Therapiemöglichkeiten aus dem weiten Spektrum der Naturheilkunde.

Der Sonntag begann wieder mit einem spannenden Vortrag aus dem Gebiet der Labordiagnostik „Die Therapie der Nebennierenschwäche – ein Schlüssel zur Behandlung und Burnout“, der das Tagungsthema nochmals gut zusammenfasste.

Die Ehrung unserer Jubilare, zart untermalt mit Harfenmusik durch Frau Renke, war wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit, erfahrenen Kollegen für ihre Arbeit und Unterstützung zu danken.

Der Sonntag klang dann aus mit den Vorträgen „Adaptogene – erste Hilfe bei Stress und Burnout“ und „Therapiekonzepte mit Vitalpilzen bei chronischer Erschöpfung und Depressionen“, welche gut anwendbare Therapien mitgeben konnten.

Neben den interessanten und lehrreichen Workshops und Vorträgen bot die Tagung auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit des kollegialen Austausches, das Treffen mit Freunden, Kollegen und Funktionsträgern anderer Bundesländer
Und zu guter Letzt – genauso wichtig und ein unentbehrlicher Teil der Tagung: die große Ausstellung der Firmen, die nicht nur diese Tagung in diesem Umfang ermöglichen, sondern für die Kommunikation zwischen Herstellern und Anwendern essentiell ist. Wir möchten an dieser Stelle auch allen Ausstellern für die oft langjährige Treue danken.

Und um die Frage am Anfang aufzugreifen: „Was macht eine erfolgreiche Tagung aus?“. Lehrreiche und interessante Vorträge und Workshops, gute Besucherzahlen und das wunderbare Treffen von Kollegen und „Mitstreitern“. Und nicht zuletzt danken wir für das zahlreiche Lob für unsere Arbeit.

Dorothea Schwierskott und Anja Rieger
Fachfortbildung

Impressionen


Vorausschau

Tagung für Naturheilkunde im Frühjahr
05.04.2019 – 06.04.2019
München


Ein Bild vom kompletten Team des Heilpraktikerverband Bayern e.V. Vorstand, Fachfortbildung und Geschäftsstelle

von links nach rechts
Maria Thalhammer-Bauer, Mirjam Lorkowski, Renate Denk, Dorothea,Schwierskott,
Birgit Kunze, Conny Oman, Andrea Buchner, Wolfgang Hegge


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